Zwei Einsatzwägen vom Malteser Hilfsdienst kamen zur Otfried Preußler Schule und 6 Mitarbeiter mit voller Ausrüstung stiegen aus.
Zum Glück war kein Notfall passiert, sondern die 3. Klassen durften im Rahmen der Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ einen Kurs absolvieren.
Daniel Spitzer von den Maltesern in Rosenheim gab den Kindern einen kurzen Einblick in die Arbeit der Organisation: Katastrophenschutz, Sanitätsdienste, Hilfe für Senioren und Menschen mit Behinderung und auch Erste- Hilfe Kurse.
Schon ging es los mit verschiedenen Workshops: Stabile Seitenlage, Druckverband, den Notruf wählen, Besichtigung der Einsatzwägen, Blutdruck messen und Pulskontrolle, Krankentransport mit einer Trage. Jedes Kind durfte ausprobieren wie es sich anfühlt, auf einer Krankentrage zu liegen, wie es im Rettungswagen aussieht und wie ich mich um eine verletzte Person kümmere.
Am Ende waren sich alle einig: Erste Hilfe ist nicht schwer. Ruhig bleiben, trösten und Hilfe holen geht auf jeden Fall ganz leicht.
Herzlichen Dank an Daniel Spitzer und sein Team, die uns wirklich einen tollen Einblick in ihre Arbeit gegeben haben. Das hat uns große Freude gemacht.
Die Klassen 7cM und 7dM verbrachten vom 15.06.26 bis 19.06.26 eine Selbstversorgerwoche in der Wildschönau. Dort wurde jeden Tag selbst gekocht und viele schöne Erlebnisse geschaffen. Die Woche fand im Rahmen des Programms „Schule für`s Leben“ statt und vermittelte zahlreiche Kompetenzen, die im Alltag wichtig sind und zur Lebensökönomie beitragen.
Am ersten Tag, nach der Ankunft auf dem Foischinghof in Oberau, wurden die Zimmer verteilt. Jeder musste sein Bett selbst beziehen. Danach haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, um die Unterkunft zu erkunden. Im Anschluss wanderten wir von der Unterkunft auf einen Berg. Als wir zurück waren kochte die Kochgruppe Geschnetzeltes.
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Am zweiten Tag haben wir uns, wie jeden Tag, mit selbst gemachtem Frühstück gestärkt. Danach fuhren wir mit dem Bus zu den Gondeln, die uns auf den Schatzberg brachten. Dort oben machten wir eine Gratwanderung, die wir dann aber abbrechen mussten, weil es zu regnen begann. Mit der Gondel gelangen wir wieder ins Tal und mit dem Bus zurück zum Foischinghof.
Einen Tag später haben wir uns mit dem Bummelzug auf den Weg zur Kundler Klamm gemacht. Dort konnten wir unsere Füße im Fluss abkühlen. Zur Belohnung durften wir uns etwas aus dem Automaten kaufen. Am späten Nachmittag veranstalteten wir ein Turnier mit Tischtennis, Basketball und Dart. Zum Abendessen kochte die Kochgruppe leckere Schnitzel.
Donnerstag war für viele das absolute Highlight. Das Wetter war sehr schön und wir fuhren mit dem Bus in das Drachental, wo wir Sommerrodelbahn fuhren. Danach ging es dann zu Fuß in das Freibad. Abends grillten wir draußen und saßen alle gemeinsam an einer langen Tafel.
Am letzten Tag zogen wir unsere Betten ab, räumten die Zimmer und alle anderen Räume auf, bis jeder abgeholt wurde.
Die Vorfreude war groß. Wir, die 7cM, waren für vier Tage in der Wildschönau in Österreich. Die Absicht hinter diesem Ausflug war das Erlernen von Selbstständigkeit und sozialem Verhalten. Das Besondere an diesem Projekt war, dass wir uns komplett selbst versorgen mussten. Herr Ziegler und Frau Oberloher begleiteteten uns auf der Reise.
MONTAG:
Montag früh machten wir uns mit dem Bus auf den ca. 1 ½ Stunden langen Weg zur Pension Oswald. Nachmittags fuhren wir mit der Gondel zur Bergstation. Von dort aus wanderten wir zum Skulpturenpark. Anschließend gingen wir zwei Stunden zu unser Pension, wo wir gemeinsam Putengeschnezeltes mit Reis kochten. Hmm, das war lecker! Nach dem Essen spielten wir Spiele und lachten uns dabei kaputt. Einige von uns spielten Twister und es war lustig zuzusehen wie sich einige Schüler verknoteten.
DIENSTAG:
Nach der ersten erholsamen Nacht, wanderten wir vier Stunden auf den Rosskopfgipfel. Dabei konnten wir neue Freundschaften schließen. Ihr Name erinnerte uns an unseren Klassenlehrer. Es waren Ziegen. Nach ca. 30 Minuten kamen wir an gefährlichen Tieren vorbei, die braun-weiß gefleckt waren und eine große Schnauze hatten; dann rätselten wir, wie die Tiere wohl heißen.
Diese Tiere nennt man Kühe. Nachdem wir unsere Angst überwunden hatten, sind wir durch die Kuhweide gestürmt.
Einige Schüler jammerten, dennoch schafften wir es bis zum Gipfel. Es war ein einmaliges Gipfelerlebnis; der Ausblick belohnte uns für die ganze Anstrengung.
Zum Abendessen gab es dieses Mal Nudeln mit Tomatensauce. Wir räumten natürlich wieder brav auf und spülten ab. Die Krönung des Abends war das Werwolfspiel, bei dem wir unsere Lehrer als Liebespaar ausgewählt hatten.
MITTWOCH:
Am Mittwoch war ein längerer Tag, da wir viel vorhatten. In der Früh machten wir uns für die „Bummelzugfahrt“ zur Kundler Klamm fertig. Als wir im Bummelzug saßen, waren wir alle sehr nervös, aber es ging gut aus und machte uns viel Spaß. Auf unserer Wanderung durch die Klamm, sahen wir viele Steinmännchen und kleine Tiere. Dabei entstanden auch lustige Bilder. Manche kamen dabei in einen meditativen Zustand.
Auf der Rückfahrt gewitterte es stark, aber es war trotzdem irgendwie schön. Herr Ziegler, unser Held, rannte mutig zur Bushaltestelle und schaute nach, ob der Bus kommt.
Zu Hause angekommen, bereiteten einige Schüler Kaiserschmarrn zu und der Grillmeister (Ivan) und sein Assistent Herr Ziegler schmissen den Grill an und fingen an zu grillen; und so ging der Tag mit einem kulinarischen Highlight zu Ende.
DONNERSTAG:
Donnerstags mussten wir früh aufstehen, um die Koffer zu packen und die Pension zu putzen. Dann hieß es Abschied nehmen und nach den ganzen aufregenden und schönen Tagen in Niederau wieder nach Hause zu fahren. Beim Einsteigen in den Bus, hatten wir alle gemischte Gefühle. Wir waren gleichzeitig froh, nach Hause zu kommen, aber traurig, dass die schöne Woche schon vorbei war.
Fazit: Es waren sehr schöne Tage in der Wildschönau! Die ganze Klasse wuchs untereinander und mit den Lehrern zusammen. Das gemeinsame Kochen war aufregend und wir konnten beweisen, dass sich Herr Ziegler voll auf uns verlassen kann. Zudem war es mal eine interessante Erfahrung, nicht ständig auf das Handy zu schauen. Das Ziel, ein bisschen selbständiger zu werden, haben wir unserer Meinung nach voll erreicht.
Sarah, Maria und die Klasse 7cM
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