Auf den Spuren des Frühlings

Zuerst wurde im Unterricht der Übergangsklasse die Jahreszeit Frühling besprochen. Dazu wurden Merkmale unseres Frühlings in Bayern gesammelt. Außerdem beschrieben die Jugendlichen die Frühlingszeit in ihrem Heimatländern.

Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler zu Fuß auf den Weg zum Simssee. Die Wanderung bot zahlreiche Möglichkeiten die heimische Pflanzenwelt kennenzulernen. Interessiert versuchten sich die Jugendlichen die Blumen- und Baumarten, wie beispielsweise Gänseblümchen oder Forsythie einzuprägen. Außerdem wurde der Frühling mit Hilfe von Kameras auf unterschiedlichsten Bildern eingefangen. Das Fotografieren machte sichtlich Spaß, viele Motive wurden aus vielen Perspektiven aufgenommen, um so optimale Aufnahmen zu bekommen. Am Ende wurden mehr als 500 Bilder geschossen. Die schönsten und aussagekräftigsten Fotos wurden dann im Unterricht zu einer bunten „Frühlingscollage“ arrangiert. Hier durfte dann auch die Lehrerin Frau Scheer das Wort „Frühling“ in den Muttersprachen der Schülerinnen und Schüler lernen, d.h. auf Persisch, Kroatisch, Russisch und Arabisch.

Was ist Ostern?

Alle Kinder und Jugendlichen wurden in den letzten Tagen häufig mit Begriffen wie Osterhase, Ostereier, Osterfest, Osterlamm, Osterfeuer, Osterkerze, Osterferien und ähnlichen konfrontiert.

Ganz klar, dass sich den Schülerinnen und Schülern unserer Übergangsklasse dann die Frage stellte: Was ist denn bitte dieses Ostern?

Zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Berchtold und Frau Scheer wurde im Unterricht dieser Frage auf den Grund gegangen.

So lernten die Kinder beispielsweise etwas über die Herkunft des Wortes. Wichtig war natürlich auch, dass die Kinder die Hintergründe des christlichen Osterfestes erfuhren. Dazu wurden der Tod und die Auferstehung von Jesus dargestellt. Natürlich interessierten sich die Schülerinnen und Schüler besonders für die Geschichte des Osterhasen, diese faszinierte und amüsierte sie zugleich.

Auch die unterschiedlichen Osterbräuche weckten das Interesse, so dass sich die Klassenleiterin dazu entschied eine dieser Ostertraditionen zusammen mit der Klasse auszuprobieren. Äußerst motiviert und mit viel Freude wurden gekochte Eier gefärbt, bemalt, betupft und marmoriert. Enstanden sind so viele kreative Kunstwerke, die fast zu schade zum Essen sind.

Was bedeutet eigentlich DONUM VITAE?

Welche Aufgaben hat Donum Vitae? Ab welchem Alter kann ein Mädchen schwanger werden? Kommen auch Jugendliche zu Donum Vitae? Warum ist eine Abtreibung Mord?

Diese und viele andere Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im katholischen Religionsunterricht. Um diese Fragen zu beantworten, besuchte eine Mitarbeiterin der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Rosenheim die Klassen 9a und 9b der OPS.

Gleich zu Beginn der Gesprächsrunde erfuhren die Jugendlichen, dass der lateinische Begriff Donum Vitae übersetzt Geschenk des Lebens heißt und die Beratungsstelle sich besonders für den Erhalt des ungeborenen Lebens einsetzt. Anhand von Bildern zeigte die Mitarbeiterin die Entwicklung des ungeborenen Lebens auf. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass bei einem ungeborenen Kind das Herz ab der 6. Schwangerschaftswoche zu schlagen beginnt und viele menschliche Eigenschaften bereits sehr früh grundgelegt sind. Die Frage, wann menschliches Leben beginnt, wurde mit diesem Hintergrund kontrovers diskutiert.

Obwohl Donum Vitae auch Beratungen vor einem Schwangerschaftsabbruch durchführt, liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Präventions- und Aufklärungsarbeit sowie in der Hilfestellung für ungewollt Schwangere. Das Beratungsangebot von Donum Vitae umfasst auch die Aufklärungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Grundschule und den weiterführenden Schulen.

Um einen eigenen Standpunkt zur Thematik des § 218 StGB einnehmen zu können,  betrachteten die Jugendlichen die sehr emotionale Situation von ungewollt Schwangeren aus verschiedenen Perspektiven:

  • Der Gesetzgeber regelt in Deutschland die Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen in einem eng gefassten rechtlichen Rahmen.
  • Die katholische Kirche bezieht auf der Basis des Gebots „Du sollst nicht töten.“ einen klaren Standpunkt und lehnt Abtreibungen ab. 

Eine ungewollt Schwangere befindet sich in diesem Spannungsfeld und muss eine rasche Gewissensentscheidung treffen, die weitreichende Folgen hat.

Die Mitarbeiterinnen von Donum Vitae zeigen den Hilfesuchenden in dieser Notsituation verschiedene Wege auf. Vor allem informieren sie die Schwangeren über die vielfältigen kirchlichen und staatlichen Hilfsangebote. Diese ermöglichen es den Frauen, auch in einer schwierigen persönlichen Situation, das Kind zu behalten.

In den Klassen entstand eine lebhafte Gesprächssituation, in der die Schülerinnen und Schüler offen ihre Meinung vertraten und sich intensiv mit den verschiedenen Perspektiven auseinander setzten.

Besuch der Oper „ Die sieben Raben“ im Kuko

Am Sonntag, den 26.3.2017, trafen sich insgesamt 45  Grundschüler aus allen Jahrgangsstufen im „Kuko“, um erstmalig in die unbekannte Welt der Oper hineinzuschnuppern. Initiiert hat  dieses Projekt der „Verein erlesene Opern e.V.“, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, in Vergessenheit geratene  Opernwerke wiederaufleben zu lassen, neu zu inszenieren und diese Art der Kultur einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Vereins  wurde den Schulen aus dem Landkreis die Möglichkeit geboten,  kostenlos eine verkürzte einstündige Opernfassung des Grimmschen Märchens „Die sieben Raben“ besuchen zu dürfen.  Aufgrund des großen Interesses an dieser kulturellen Veranstaltung musste das Los entscheiden, welche Kinder in den Genuss einer Eintrittskarte kommen würden. Die begleitenden Lehrerinnen Frau Singer und Frau Lauer  bereiteten bereits während der Schulwoche  in der Aula der Grundschule die kleinen Opernbesucher auf das große musikalische Ereignis vor.  Dabei stellte sich heraus, dass bei den meisten Kindern wenig oder keine Vorstellung vorhanden war, was sie am Sonntag erwarten würde. Umso gebannter und faszinierter lauschten die Buben und Mädchen den Ausführungen und Erklärungen ihrer Lehrerinnen.

Pünktlich versammelten sich die Schüler dann am vereinbarten Treffpunkt vor dem Kuko. Dann ging es endlich los!

Ein sympathischer Dirigent führte das junge Publikum sehr kindgerecht in die Welt der Musik und der Oper ein, indem er  anschaulich die Handlung sowie die einzelnen Instrumentengruppen seines Orchesters vorstellte und erklärte.

Wie es oftmals bei Opern der Fall ist, kann man zwar den wunderschönen Stimmen hingebungsvoll lauschen, versteht allerdings den Text des Gesungenen nur  bruchstückhaft. Umso hilfreicher waren da die immer  wiederkehrenden Ausführungen und Erklärungen des Dirigenten.  

Die Schüler verfolgten „ Die sieben Raben“ mucksmäuschenstill  und ließen sich in die faszinierende Welt der Oper und Musik entführen. Ein herrliches Bühnenbild und farbenprächtige Kostüme sorgten für eine festliche Stimmung. Die Zeit verging wie im Flug, am Ende wurden die Künstler von allen Kindern mit einem lang anhaltenden Applaus belohnt.

Für die Schüler war dieser Nachmittag sicher ein beeindruckendes Erlebnis und weckte  bei vielen Buben und Mädchen das Interesse auf den Besuch weiterer musikalischer Veranstaltungen. 

Herstellung von Palettensitzmöbeln für die Pergola der Schule

Das Projekt „Bau der Sitzmöbel“ wurde von Tobias Schwamborn vom Atelier MAZU in Zusammenarbeit mit Anita Briechle der Offenen Ganztagsschule betreut. Insgesamt umfasste die Zielgruppe dieses Projektes ungefähr 20 unterschiedliche Kinder und Jugendliche von der 5. bis zur 9. Klasse.

Die Schüler/innen konnten in der Herstellung der „Paletten-Möbel“ Einblicke in unterschiedliche handwerkliche Berufsgruppen erhalten. Maschinenkunde und Werkstoffkunde bildeten die Basis des Projektes. Ebenso wurden soziale Kompetenzen wie Teamarbeit, Zuverlässigkeit, selbstständiges Arbeiten, Kreativität und Stärkung des Selbstbewusstseins der Schüler/innen gefördert.

Die einzelnen Arbeitsschritte auf dem Weg zur Lounge:

  • Tägliche Besprechung anhand des Modells: Tagesablauf, Aufgaben, Maschineneinweisung, Gruppeneinteilung
  • Bereitstellen von benötigtem Material Paletten, Schaumstoff, Platten, Planenstoff, Werkzeug, Maschinen
  • Schleifen der Paletten
  • Werkstoffkunde: Holz, Metall, Polsterstoffe, Bezüge
  • Zuschneiden von Schaumstoff und Watte nach Plan
  • Übertragen der Flächen auf Holzplatten
  • Schaumstoff und Watte mit Holzplatten fixieren
  • Planenstoffe mit Maßzugabe zuschneiden
  • Platten beziehen und Planenstoff festtackern
  • Zusammenbauen(sägen, bohren schrauben) der Paletten zu Möbeln
  • Montage der Sitzpolster
  • Aufstellen der Palettenmöbel in der Pergola
  • Einweihung der Pergola- Lounge
  • Signieren der Möbel

Die Lounge war sofort ein beliebter Treffpunkt in den Pausen und am Nachmittag.

Ein „herzliches Dankeschön“ allen SchülerInnen der oGTS, und den „Nothelfern“ die am Projekt beteiligt waren, für ihr Engagement zum Wohle der Schulgemeinschaft.